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Neuraltherapie.

Neuraltherapie ist eine Form der Regulationstherapie. Sie will entgleiste Regelvorgänge auf verschiedenen physiologischen Ebenen normalisieren. Insbesondere sollen chronisch belastende übergeordnete Faktoren ausgeschaltet werden. Dazu setzt sie in erster Linie Lokalanästhetika nach bestimmten Techniken ein.
(Offizielle Definition der Österreichischen Medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie - Regulationsforschung; ÖNR)

Unter Regulationstherapie versteht man im weitesten Sinn jede Art therapeutischen Handelns, die darauf abzielt, einen aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus wieder in den Zustand zurückzuführen, der als gesund bezeichnet wird. Dabei wird auf jene Behandlungsformen Wert gelegt, die regulierend, also die körpereigenen Abwehrkräfte remobilisieren und reaktivieren helfen.

Dazu zählt man zum Beispiel die Neuraltherapie, die Homöopathie und die Akupunktur. Die Therapie mit Lokalanästhetika zur Hemmung der Schmerzempfindung stellt für sich keine Besonderheit dar, der wesentliche Unterschied bei der Neuraltherapie liegt jedoch darin begründet, dass lokalanästhetisch wirksame Substanzen an genau definierten Körperstellen appliziert, ein deutlich über die übliche Wirkungsdauer hinausgehenden betäubenden bzw. schmerzstillenden Effekt hervorrufen. Damit ist der Neuraltherapeut imstande sowohl regionale wie auch entfernt liegende Störungen zu beseitigen. Anwendungsgebiete umfassen vor allem akute Schmerzen und Entzündungen, aber auch chronische Erkrankungen.

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